„Berlin on bike“

Mit dem Fahrrad durch die City von Berlin, ist das möglich?

 

26 Landfrauen nahezu aller Altersstufen starteten zu einer Radtour durch die Bundeshauptstadt und legten in 3 Tagen dabei mehr als 90 km zurück.

Matze und Marcel, zwei junge Gästeführer zeigten den Landfrauen „ihre Stadt“.

Neben den Besuchermagneten wie das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel, Schloss Bellevue und Schloss Charlottenburg sowie die Berliner Mauer, standen  Stadtteile a.d. Programm, die sonst eher seltener besucht werden.

Mit dem Rad ging es durch die typischen Berliner Viertel, unter anderem Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg, Wedding, Grunewald und Charlottenburg, mal vorbei an eleganten Villen, mal vorbei an renovierungsbedürftigen Häusern.

Beeindruckt zeigten sich die Landfrauen über das sich stetig verändernde Stadtbild, insbesondere mit den neuen und modernen Wohn- und Bürogebäuden. Mal erkundeten die Frauen den westlichen Teil der Hauptstadt, mal den östlichen Teil und begegneten dabei unterwegs erstaunlich vielen Fahrradgruppen.

Ein Tag der 3-tägigen Radtour stand ganz im Zeichen der ehemaligen Grenze.

Auf dem Mauerradweg fuhren die Landfrauen vorbei an Mauerresten, Wachtürmen, Mahnmalen und Gedenkstätten, die an die Teilung der Stadt erinnern. Sehr still wurde es bei einem Treffen mit einem Zeitzeugen, dem Bruder von Günter Litfin, dem Ersterschossenen an der Berliner Mauer. Seine Erlebnisse zur geplanten Flucht des Bruders am Ort des Geschehens machte die Zuhörerinnen sehr betroffen.

Die Gästeführer verstanden es die Landfrauen per Rad und sehr sicher durch die Bundeshauptstadt Berlin zu führen und in unterhaltsamer Art und Weise die Vorzüge der Großstadt näher zu bringen.

„Das es in Berlin so viele Parks und Grünflächen gibt, dass hätte ich nie gedacht“ so eine der Radlerinnen. In einem waren sich alle Landfrauen sicher, mit dem Rad ist man in Berlin oft schneller am Ziel als mit dem Auto.

 

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