Wienreise im September 2017

Schön war´s in Wien -

 

das fanden 38 Sulinger LandFrauen und –männer. Sie hatten an der diesjährigen Städtetour des LandFrauenvereines Sulingen teilgenommen und waren begeistert.

Ein Novum war bei dieser Tour, dass der Verein erstmalig eine Flugreise angeboten hatte. Der Grund lag auf der Hand.

 

 

 

Die Flugverbindung war äußerst positiv. So war der Hinflug von Hannover nach Wien schon um 7.05 Uhr und der Rückflug am 4. Tag um 20.45 Uhr, so dass wir 4 volle Tage für die Erkundung der schönen Stadt zur Verfügung hatten. Praktisch war auch, dass ein Bus uns direkt vom Flughafen abholte und wir sofort den ersten Programmpunkt in Angriff nehmen konnten: eine Stadtrundfahrt mit anschließendem Stadtrundgang durch die historische Wiener Altstadt bei sommerlichen Temperaturen.

Aufgrund dessen, dass wir die nächsten 21/2 Tage keinen Bus zur Verfügung hatten, wurden alle Teilnehmer mit einem 72-Stunden-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr mit entsprechenden Fahrplänen ausgestattet und so war es für alle kein Problem sich in der Stadt schnell und problemlos zu bewegen.

Ziel dieser Reise war es, jeden Tag etwas gemeinsam zu unternehmen, aber auch privaten Interessen genügend Raum zu geben.

Am 2. Tag hatten wir die Möglichkeit die Morgenarbeit in der Spanischen Hofreitschule zu erleben. Verschiedene Lektionen der „Hohen Schule“, darunter den Pas de deux, die Arbeit an der Hand und am langen Zügel und vieles andere mehr wurden gezeigt, untermalt von harmonischer Walzermusik.

Am 3. Tag war der Höhepunkt das Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie. Heute gehört das Schloss aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einer umfangreichen, interessanten Führung hatten wir die Gelegenheit auch das dazugehörige Palmenhaus zu besichtigen. Es ist das größte Palmenhaus auf dem europäischen Kontinent und auch für den prachtvollen Schlosspark blieb genug Zeit, um diese schöne Anlage zu genießen.

Es schloss sich ein Abendessen in einem typischen Wiener Restaurant an, in dem die Frittatensuppe und Tafelspitz gereicht wurden und so manches Glas „Sturm“ (Federweißer) und Grüner Veltliner fand seinen Abnehmer.

Aufgrund der vielen Freizeit und durch die Mobilität durch das Verkehrsticket wurden jede Menge Sehenswürdigkeiten in kleinen Gruppen erkundet.

So wurden natürlich der Stephansdom, der Prater, der Naschmarkt, das Hundertwasserhaus und viele andere bekannte Sehenswürdigkeiten besucht.

Aber auch ein Besuch eines Wiener Konzertes, ein Bummel durch die Ringstraße, ein Besuch in Grinzing im Heurigenlokal, ein Stück Sachertorte in einem Kaffeehaus, eine Fahrt mit dem Fiaker und vieles, vieles mehr haben die Teilnehmer erleben können.

Am 4. Reisetag wurden wir samt Gepäck von einem Reisebus abgeholt und entlang der Donau in den 70 km entfernten Ort Krems gefahren. Dort bestiegen wir eines der Donau-Ausflugsschiffe, um 3 Stunden durch die wunderschöne Wachau, die ebenfalls zum UNESCO-Kulturerbe gehört, zu fahren. Dieser Donauabschnitt von Krems nach Melk gehört zu den landschaftlich reizvollsten, vorbei an malerischen Weinbergen, Schlössern und Klöstern und das bei sommerlichen Temperaturen.

Ziel unserer Schiffsreise war das Stift Melk, eines der schönsten und größten barocken Stifts-Anlagen Europas und Wahrzeichen der Wachau. Seit 1089 dient es als Benediktiner Kloster, in der sich auch das Stiftsgymnasium, die älteste noch bestehende Schule Österreichs befindet. Auch hier konnten wir eine informative Führung erleben.

Eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Städtetour fand hier sein Ende. Resüme: Eine wunderschöne Stadt, die noch so viel mehr zu bieten hat und zum Wiederkommen einlädt.