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Frühstück - Männer gehen einkaufen, Frauen gehen shoppen


 

 

Am Samstag den 11. Januar 2020 lud der Vorstand der Sulinger Landfrauen zur Frühstücksveranstaltung ins Gasthaus Hartje in Varrel ein. Als Referentin war Frau Ulrike Tubbe - Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover mit dem Thema „Männer gehen einkaufen -Frauen gehen shoppen“ zu Gast und unterhielt die Gäste aufs Feinste.

 

Diane Beneke begrüßte knapp 200 Mitglieder sowie auch Gäste, die der Einladung gefolgt waren. Nach einem reichhaltigen Frühstück begann Frau  Tubbe - Neuberg mit ein paar Lockerungsübungen, die den Saal zum Lachen brachten. Das rechte Bein im Uhrzeigersinn kreisen lassen und gleichzeitig mit der rechten Hand eine „6“ in die Luft schreiben. Es gab bei den meisten offensichtliche Koordinationsschwierigkeiten und man stellte die den Frauen nachgesagte Multitasking-Fähigkeit in Frage.

 

 


 

Ulrike Tubbe-Neuberg stellte Studien über die Unterschiede von Männern und Frauen vor, mit denen sich Wissenschaftler aller Couleur seit den 1990er Jahren intensiv beschäftigen. Während ein Hosenkauf bei Männern im Durchschnitt etwa sechs Minuten dauert, brauchen Frauen drei Stunden sechsundzwanzig Minuten. Allein das Wort „Einkaufsbummel“ würde bei Männern zu Schweißausbrüchen führen. Die Männer fixieren ihre Beute wie die Mammutjäger in der Steinzeit. Frauen sind eher die Sammler. Männer denken wie eine „Leiter“ schnell hinauf, also kaufen nur das was sie brauchen und sind dann wieder raus aus dem Laden. Frauen hingegen lassen sich leichter verführen. Frauen denken wie ein“ Netz“, sehen nicht nur das Kleidungsstück sondern das ganze Angebot. Auf dem Weg zum Kleidungsstück findet die Frau noch einen Pullover für den Mann, einen Seidenschal für die Freundin, die Geburtstag hat. Frauen lassen sich auch eher etwas zurück hängen und schauen dann weiter, kaufen nie das Erstbeste. Undenkbar für Männer wäre auch das“ Gruppenshoppen“ oder die Vorliebe des weiblichen Geschlechts für Verkaufsabende in der Gemeinschaft, was bei Frauen bestens funktioniert und bei Männern gar nicht. Der gemeinsame Einkauf sei daher ein Albtraum.

 

 

Trotz aller amüsanten Betrachtungsweisen haben Einzelhandel und Werbebranche aus den geschlechtsspezifischen Besonderheiten ihren Nutzen gezogen. Es wurden Ladenkonzepte entwickelt, die bei Käuferinnen und Käufern Glückshormone freisetzen und ihre Geldbeutel öffnen. Frauen lassen sich auch gerne ein wenig betüddeln und wollen vom Verkaufspersonal wertgeschätzt werden. Frauen in der heutigen Zeit sind selbstständiger und haben ihr eigenes Geld zu Verfügung, dadurch hat sich die Werbung stark verändert. Ulrike Tubbe-Neuberg fragte die Frauen, ob sie sich in den Verhaltensmustern wiedererkennen und sie erntete großes Kopfnicken von den Landfrauen. Ihr Referat hatte zwar nicht grundlegend neue Einsichten gebracht aber es wurde mit sehr viel Humor wiedergespiegelt.

 

 

Diane Beneke bedankte sich bei Frau Tubbe – Neuberg mit einem Blumenstrauß für das tolle Referat, das viele Gäste zum Schmunzeln brachte.